»Elektronauten« | Martyn Ware & Moog Ensemble @ Elbphilharmonie Hamburg, Hamburg [16. Juni]

»Elektronauten« | Martyn Ware & Moog Ensemble


299
16.
Juni
20:00 - 22:15

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Elbphilharmonie Hamburg
Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
Für den Keyboarder Martyn Ware, 1956 in der Stahlarbeiterstadt Sheffield geboren und auch dort aufgewachsen, war Tanzbarkeit in seinem Synthie-Pop dagegen selbstverständlich ein wichtiges Kriterium. Exakt zur selben Zeit, als »E2–E4« entstand, hatte die von ihm mitbegründete Band The Human League mit »Don’t You Want Me« ihren ersten (und einzigen) Nummer-eins-Hit in den englischen Charts. Martyn Ware konnte vom kommerziellen Erfolg indes nicht profitieren, denn er hatte die Band 1980 verlassen. Seine musikalische Karriere setzte Ware mit dem Bandprojekt Heaven 17 fort, das er gemeinsam mit dem frühen Human-League-Mitstreiter Ian Craig Marsh aus der Taufe gehoben hatte.

Heaven 17 landeten mit »We Don’t Need That Fascist Groove Thing« einen hübschen Anti-Hit, dem der Boykott durch die BBC wegen einer auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan gemünzten Zeile nur gut tat. Ware hat in den folgenden Jahrzehnten sehr erfolgreich als Pop-Produzent gearbeitet, unter anderem für Tina Turner, Terence Trent d’Arby und Erasure, und sich als Filmmusik-Komponist einen Namen gemacht.

Beim »Elektronauten«-Festival tritt er in einem All-Star-Trio mit den beiden Elektropop-Koryphäen Will Gregory und Adrian Utley sowie dem Moog Ensemble auf. Will Gregory prägt seit Jahren mit seinen überwiegend analogen Synthesizern entscheidend den Sound beim Pop-Duo Goldfrapp und ist zugleich der Mastermind des Moog Ensemble, das im Stile etwa eines Klarinetten- oder Horn-Ensembles auf monophonen, also nur einstimmig spielbaren Instrumenten des Synthesizer-Erfinders Robert Moog gemeinsam mehrstimmige Musik bis hin zu Bach spielt. Adrian Utley, von Haus aus Jazzgitarrist, ist Gründungsmitglied der eminent einflussreichen Triphop-Band Portishead. Das Stück »Almost Human– A Triptych in 3D«, das in Hamburg uraufgeführt wird, sei eine »experimentelle elektronische Komposition aus drei Teilen, von denen je einer von einem der drei Beteiligten geschrieben wird«, kündigt Martyn Ware an. Das Thema sei eine zeitgemäße Meditation darüber, was es bedeutet, menschlich zu sein. Dazu gehörten Einflüsse wie Künstliche Intelligenz, Transhumanismus, emotionale Intelligenz, Futurismus oder Klang-Schamanismus.

****

For the British keyboarder Martyn Ware, born in steel town Sheffield in 1956, where he also grew up, it was an important criterion that people could dance to his music. In 1981 the band that he co-founded, Human League, had its first (and only) No. 1 hit in the English charts with the song »Don’t You Want Me«. Martyn Ware couldn’t benefit from the song’s commercial success, as he had already left the band the year before. He continued his musical career with the band project Heaven 17, which enjoyed a cute anti-hit with »We Don’t Need That Fascist Groove Thing«. At the »Electronauts« festival he appears as part of an all-star trio with the two luminaries of electropop, Will Gregory and Adrian Utley, plus the Moog Ensemble.
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